Arbeits- und Gesundheitsschutz und die neuen Arbeitsformen (Desk-Sharing/Flexible Office)

Durch die Einführung von digitaler Arbeit verändern die neuen Arbeitsformen, z.B. Desk-Sharing oder flexible Office-Konzepte, die bisher bekannten sozialen Umgangsformen. Hier kommen andere Belastungsmomente auf alle zu. Ob Geschäftsleitung oder Interessensvertretung (Betriebs- oder Personalrat, Schwerbehindertenvertretung, ...), Führungskraft oder Beschäftigte – alle sind betroffen bei diesem Prozess. Hier gibt es viele offene Fragen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu klären. Wie soll die Arbeitsschutzorganisation (Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, ...) digital gestaltet werden? Wie sieht das neue Notfallmanagement aus? Wie wird Ausgrenzung bei Krankheit verhindert? Welche psychischen und physischen Belastungen bringt das Clean-Desk-Gebot mit sich? u.v.m.

Durch die Einführung von digitaler Arbeit ändern sich für jede/n:

  • Arbeitsbelastungen
  • Arbeitsplatzgestaltung
  • Umgang mit Fehlzeiten und Fluktuation
  • Motivation und Leistungsfähigkeit
  • das soziale Betriebsklima.

Grundlage eines wirksamen, beteiligungsorientierten betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes sind die Durchführung einer technisch-physisch-psychisch-sozialen Gefährungsbeurteilung, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und eine betriebliche Gesundheitsförderung.


Wenn Sie neue Arbeitsformen planen und dabei in Ihrem Betrieb den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzprozess einführen oder verbessern, unterstützen wir Sie durch unsere beteiligungsorientierten systemischen Beratungsangebote.