Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Das erklärte Ziel des BEM (§ 167 Abs. 2 SGB IX) – die Sicherung der Beschäftigung für den gesundheitlich beeinträchtigten Arbeitnehmer durch Prävention und der betrieblich möglichen Unterstützung – ist damit eine gesetzliche Aufgabe von Arbeitgebern und betrieblichen Interessensvertretungen.

Voraussetzung für ein wirksames BEM ist die Durchführung eines Gefährdungsbeurteilungsverfahrens, um krankmachende Faktoren der Arbeitsbedingungen und Lösungen mit den Rehabilitationsträgern herauszufinden.

In Zusammenarbeit mit inner- und außerbetrieblichen Akteur/innen soll ein Betriebliches Eingliederungsmanagement dazu beitragen,

  • die Arbeitsunfähigkeit zu überwinden,
  • erneute Arbeitsunfähigkeit zu vermeiden,
  • und den Arbeitsplatz des/der Betroffenen zu erhalten. (BAG: Anspruch auf einen "leidensgerechter" Arbeitsplatz)

Betriebliches Eingliederungsmanagement ist immer Bestandteil eines umfassenden betrieblichen Gesundheitsmanagements für alle Beschäftigten.