Betriebliches (psychisches) Notfallmanagement nach dem ArbSchG §10 und SGB VII

Das ArbSchG §10 und SGB VII verpflichtet den Arbeitgeber, die Gesundheit und das Leben seiner Beschäftigten zu schützen. Besonders in Dienstleistungsberufen wie z.B. in den Postdiensten, Telekommunikationsbetrieben, Verkehrsbetrieben, Krankeneinrichtungen oder im öffentlichen Dienst gibt es nicht selten Drohungen, die bis zu tätlichen schweren Übergriffen (Amok / Überfall usw.) führen können. Die betroffenen Beschäftigten werden mit ihren Ängsten betrieblich häufig alleine gelassen. Welche der erlittenen psychischen Störungen (Angst, Traumata, Depressionen) eingetreten sind und welche schlimmstenfalls zu psychischen Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeit führen, bleibt vielfach ungeklärt, und oft werden die Vorfälle nicht als psychischer Arbeitsunfall erfasst.

Auch bei einem Brand oder ähnlichen besonders gefährlichen Situationen sind die Vorgehensweisen und Verantwortlichkeiten nicht immer klar geregelt.

Für alle möglichen Problem sollte es abgestimmte Notfallkonzepte geben, welche an die betrieblichen Gegebenheiten angepasst sein sollten. Daher ist es wichtig, klare Notfallprozesse im Betrieb zu haben und diese auch zu üben.

Es geht hier besonders um:

  • psychologische Erstbetreuung
  • psychischer Arbeitsunfall nach SGB VII
  • Notfallpläne als Teil der Infrastruktur im Notfallmanagement
  • Maßnahmenpläne nach dem Notfall (Unfallmeldungen von Kunden usw.)
  • Übungen