Beteiligungsorientierte Gefährdungsbeurteilung

Umfassende Gefährdungsbeurteilungen betreffen nicht nur die technischen, sondern auch die psycho-sozialen Gefährdungen der Arbeitsumwelt. Die psycho-sozialen Gefährdungen werden u.a. von den Berufsgenossenschaften / Gesetzgeber als wichtige Ursachen von Krankheiten und Arbeitsunfällen gesehen. Besonders durch den Wandel zur Digitalisierung kommen neue flexible Arbeitsformen und damit weitere Belastungen auf alle zu.


Die umfassende Gefährdungsbeurteilung ist die Grundlage des gesamten BGM und ein unverzichtbares Instrument im BEM. Sie dient der zielgenauen Prävention von Arbeitsunfällen und (chronischen) Erkrankungen.

Unsere Beratungen sind ausgerichtet nach dem ArbSchG:

  • an den Leitlinien der Berufgenossenschaften / Unfallkassen (siehe Checkliste unten),
  • gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen, wie der DIN EN ISO 10075: Ergonomische Grundlagen bezüglich psychischer Arbeitsbelastung

  • und der DIN EN ISO 6385:2004-05: Grundsätze der Ergonomie für die Gestaltung von Arbeitssystemen.

Zur Gefährungsbeurteilung existieren viele verschiedene Instrumente, die unter neuesten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt wurden. Diese müssen an die genauen betrieblichen Bedingungen angepasst werden. Die Einführung bzw. Durchführung solcher Analysen sollten immer beteiligungsorientiert und systemisch erfolgen.

Beteiligungsorientiertes Ablaufverfahren der Gefährdungsbeurteilung
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Checkliste aus der Leitlinie psychische Gefährdungsbeurteilung
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